‘S KATZ DEITSCH SCHTICK: En zwischenei Song

Der Rumlaafer
(The Wayfaring Stranger)

In daere Welt bin ich en Fremmer,
Un sell watt ich mei Lewe sei,
Un net yuscht drauss in annre Laenner,
Nee, aa do rum, sell fiehl ich glei.
Ich hab noch nie net all die Yaahre,
En Heemet ghatt fer’n langi Zeit.
So muss ich immer weider ziehge,
Bin uff meim Weg, un der iss weit.

Wu ich gebor waar, iss vergesse.
Ich waar en Kind, weess net vun wem,
Hab ariyets gschlof un ariyets gesse,
Kenn net mei Paep un net mei Memm.
Hab fer mei Watzle geguckt am Wegrand,
Gegrawe dief, yuscht wu ich waar.
Gfunne hawwich Dreck un Sand nur,
So iss es gange Yaahr fer Yaahr.

Ich hab en Haus ghatt in Nei Yarick,
In Lengeschder un Baltimore,
Die Schoof gehn selwert hie zum Marick,
Hab schlechter gfiehlt ass wie devor.
Drum bin ich fatt darich Schtaub un Regge,
Mol hot die Sunn mich neegscht verbrennt,
Hab glannt, uff guud gebaute Wege
Finn ich kenn Land, ass niemand kennt.

So loss mich weit un weider dreiwe,
Bin heit mol do un mariye datt,
Will nariyets meh wie needich bleiwe,
Sag kenn “Hadjee”, geh unne Watt.
Un kumm ich dann mol hie zum Jadden (Jordan),
Geh driwwer naus zum heilich Ort,
Noht saag ich “Heert, ich bleib en Nacht yuscht,
Muss mariye weider, widder fatt.

Noht saag ich “Heert, ich bleib en Nacht yuscht,
Muss mariye weider, widder fatt.

Milton Ivvahzvarich

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