Ebbes aus em alte Land

Allerheiliche-Gaarde

Die Blumme sin fascht all verfror’,
Graad so ee Ros schtellt noch de Kopp.
Die Sunn hat lengscht an Graft verlor,
Schteht yetzt dief schun hinnerm Schopp.

Die Beede sin ball umgegrab’.
De Grund is dunkel un glaenzt feicht.
De Wind spielt mit’m derre Laab,
Das danzt do rum so fedderleicht.

Ball is das Yaahr do aa schun rum,
So arig viel is nimmi draa.
Wu is dann blooss die Zeit hiekumm’,
Yetzt fangt schun de November aa!

Drauss uff’m Karichhof geht mer heit
An sell’ un yenem Grab verbei.
Wer weess, verleicht kummt ball die Zeit,
Wo aa ich selwer mol datt lei.

So langsam watt mer’s kiehl dohaus.
Doch horch, sie rufe iwwer mich.
Ich geh zerick ins waarme Haus.
De Kaffee schteht schun uff’m Disch.

Günther Speyer (Kaiserslautern, Palatinate)

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