‘S KATZ DEITSCH SCHTICK

Veggelcher

Do hock ich mol widder
un guck in die Beem,
ich meen,
ass ich edliche Veggelcher datt sehn.

Sie huppse un dschumbe alliwwer im Busch,
ferwas sie sell duhne, wisse sie selwert yuscht.
Zwillere gebt’s do un es Zwitschere datt,
in noch ‘re Segund sinn sie bletzlich schun fatt.

En aardlichi Simfonie mit all de Hanner un Seede,
en ganz Kumpnie verzeehlt die letscht’ Neiichkeede.
En sanftes Lifdel zieht darich die grien’ Friehyaahrsbeem,
un bringt sie dohie. Seid wilkum, seid wilkum deheem.

Mer dunkt’s, ich heer en Mennlicher,
sei Gebabbel schtolz un laut,
verleicht duht er sie rufe,
sei kunftichi Braut.

Mit ‘me Mick in seim Schnabbel
vun gutschmackichschder Aart,
en Gschenkli fer sei Siesshatz,
die allerweechschde Satt.

Geb acht, du gleeni Greadur, hab bissel Geduld un heer!
die kummt gewiss ball hie, sie watt dankbaar ya dafor.
Ei, sie heert’s in deinre Schtimm, ass du der Feinschde bischt,
ihr’ Hatz ist voll, du Eenzichscht’ uff ihrer Lischt.

Sie steigt ins Nescht vun unnich nau heecher,
sie landet aa, un wackelt immer en bissel neecher.
Des kennt net mol waahr sei, saag, sie gehnt net verbei,
sie muss aerscht eemol gucke, eb du waerscht gedrei.

Kee Angscht sottscht du hawwe,
verschteck dich net hinnich die Bledder,
kumm raus, sei braav,
sie will yuscht aagucke dei Fedder.

Sie fliegt dohie un hockt denewwe,
‘s iss immer so bassiert, un watt’s weider so mit em Lewe,
mer grinst, mer lacht, mer meent –
ya well, so geht es efders ewwe.

Edward Quinter
Allentown (PA)

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