‘S Katz deitsch Schtick: Uffschtehe

Wann’s Zeit is fer uffschteh

Die Amschel is am singe in’m alde Appelbaam,
Mer heert en Hahne grehe,
Awwer’s laut yuscht wie en Draam.
Es kummt en wennich Helling an dem gleene Fenschder rei,
Yuscht ich bin net recht wacker un ich schlof ball widder ei.
Yetz is der Daed am bischbre in der Kammer unnich mir;
Die Sunn biepst schun en wennich—
Ya, un yetz rabbelt Babier;
Der Offedeckel glebbert un die Schpeicherdeer geht uff:
Noht ruft der Daed, “Kumm, Buwe, Meed,
‘S is Mariye, schtehet uff!”
Ich bin noch net recht wacker, un es is mir noch zu frieh,
Yuscht ich heer der Saem rufe, “Hier Sport,
Geh, hol die Kieh!”
Ich will net viel faulenze, will yuscht noch en wennich ruh;
Mei Aagedeckel sin noch schwer un falle widder zu.
‘S naegscht Ding, was ich vermarick,
Sin Mannsleit in der Kich;
Is waricklich schun gmolke? Dann besser schick ich mich!
Ich schtreck mich mol en wennich
Un schperr’s Maul uff dabei
Ich dreh mich nochmol rum im Bett—
Dann schlof ich widder ei.
Yuscht net fer lang. Was heer ich yetz?
Die Schpeicherdeer geht uff:
Die Memm ruft nuff: “Kummscht net ball, Kind?
Du bischt schun sex Yaahr alt.
Bischt grank, Bu, odder was is letz?
Dei Oi watt ya ganz kalt!”
Un noht der Daed: “Wann’d net ball kummscht,
Noht kumm ich mol datt nuff!”
Yetz bin ich wacker, ganz un gaar, un fiehl aa ganz alreit.
Ich graeb mei Hosse gschwind un schpring—ich weess,
‘S is yetz die Zeit.

Isaac R. Horst

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