‘S Katz Deitsch Schtick: Die Grischtnacht

Holy Family

Die Schtanne in die dunkel, schtille Nacht,
Sie kumme do gezoge
Im grosse weide Boge;
Un wann mer sie dann so bedracht,
Do meent mer, es waer en dunkel blohich Zelt,
Verzickert mit Silwer un mit Gold;
Wie wann’s uns all bedecke wollt,
En Mantel iwwer’n aarmi, kaldi Welt.

Was blinzle sie so freindlich darich die Nacht,
So graad wie Kinneraage:
Wie wann sie Wadde saage,
Was alle Mensche glicklich macht.
Un do iss eener alleenich grooss un schee,
Was scheint er doch so wunnerbaar
Gewiss schun viele dausend Yaahr:
Wie des bedeit? Wie soll mer des verschteh?

In so ‘re Schtannehallichkeit
Vor viele hunnert Yaahre,
Iss uns en Kind gebore;
Un sell iss, was der Schtann bedeit.
En Kind, so aarm, beim aarme Vieh im Schtall,
Gebore in ‘re kaldi Nacht,
Un was es uns so hell gemacht!
Es bringt en froher Grischtdaag fer uns all.

John Birmelin (1879-1950)

Mir winsche alliebber im alte un im neie Land en hallicher Grischtdaag un en glickliches un gsundes Yaahr 2015

Michael Werner
(Publisher Hiwwe wie Driwwe)

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